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 Betreff des Beitrags: Till im Monkeyland
BeitragVerfasst: Fr 5. Feb 2016, 07:54 
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Registriert: Sa 25. Jun 2005, 02:00
Beiträge: 7657
Wohnort: Oudtshoorn
Von Bamberg in Bayern raus in die weite Welt – Till hat sich im vergangenen Jahr in das Abenteuer »Freiwilligenarbeit in Südafrika« gestürzt. Der 18-Jährige hat im Affen-Projekt die besten zwei Monate seines Lebens verbracht und bereut keine Sekunde, diesen Schritt gewagt zu haben. Nur 5 Minuten entfernt von den schönsten Stränden des Landes, hat er mitten im Wald dabei geholfen, misshandelten Affen ein besseres Leben zu ermöglichen. Was es mit dem »crazy house in Plett« auf sich hat, verrät euch Till in seinem Erfahrungsbericht.
Das Abenteuer kann beginnen!
Mit Mantel und Hut bin ich im Herbst 2015 in Frankfurt in den Flieger gestiegen und elf Stunden später in Südafrika gelandet. So warm angezogen, bin ich mir ziemlich dämlich vorgekommen. Egal, ich war angekommen! Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass die besten zwei Monate meines Lebens vor mir lagen.

Ein Taxi hat mich zur Unterkunft gebracht, die von Steph gemanagt wird. Sie ist Mutter von drei »naughty boys« und kennt daher das Leben mit vielen jungen, verrückten Menschen. Es ist ein »crazy house« – täglich gehen Leute ein und aus und immer passiert etwas. Man muss sich keine Sorgen machen, dass es langweilig werden könnte. Das Haus ist cool, es gibt einen Pool, W-LAN und man teilt sich mit zwei anderen Volunteers ein Zimmer.

Das Monkeyland besteht hauptsächlich aus Wald: Auf einer zwölf Hektar großen Fläche laufen bzw. klettern und springen hier ungefähr 550 Affen frei um einen herum. Überall hat es geraschelt und man hat Affen quieken, kreischen und singen gehört. Ich war begeistert!

Im Affen-Projekt herrscht eine »No touching, no feeding«-Policy. Das heißt für jeden der den Wald betritt – auch für die Angestellten des Monkeylands, dass kein Affe berührt werden darf, egal wie kuschelig sie auch aussehen mögen. Das ist vollkommen verständlich, denn die Affen, die das Monkeyland aufnimmt, wurden meist gerettet – sie kommen teilweise aus schrecklichen Zuständen: Zoos, Zirkussen, privaten Haushalten und leider auch manchmal aus Laboren.

Mit bemerkenswerter Arbeit versucht das Monkeyland, den Affen ein normales, wildes Leben unter ihren Artgenossen zu ermöglichen. Und das merkt man: Den Affen hier geht es gut, sie spielen und raufen, fressen und entspannen. Jedes Mal, wenn ich den Wald betreten habe, gab es etwas Neues zu sehen. Was die Affen alles so anstellen, will ich gar nicht erzählen, das muss man schon mit eigenen Augen sehen. In jedem Fall ist es oft sehr »affig«, auch wenn sie uns Menschen tatsächlich in vielen Dingen sehr ähnlich sind. Natürlich muss man den Tieren mit Respekt begegnen, sie haben alle eigene Persönlichkeiten und sind nicht immer nett
.

Meine Aufgaben als Volunteer
Am Anfang läuft man auf sehr vielen Touren durch das Projekt mit. Eine Tour dauert eine Stunde und dient dazu, sich Wissenswertes über die Affen anzueignen. Nach ungefähr zwei Wochen ist man meistens selber bereit, Führungen für deutsche oder auch englische Touristen zu leiten. Das macht unheimlich Spaß, stärkt das Selbstbewusstsein und endet manchmal sogar mit ein wenig Trinkgeld. Zwischen den Touren sitzt man vorne am Tor und zeigt Touristen die Rezeption oder säubert Käfige und füttert die Affen. Es gibt auch Momente, in denen nicht besonders viel zu tun ist und man sich etwas langweilt, aber es sind schließlich immer Leute um einen herum, mit denen man sich unterhalten und gleichzeitig sein Englisch verbessern kann.

Freizeit in Südafrika
Neben der Arbeit mit den Tieren verbringt man natürlich viel Zeit mit den anderen Freiwilligen. Die sind im Normalfall super drauf und kommen nicht nur aus Deutschland, sondern aus aller Welt. Sie werden dort zu deiner Familie, einfach, weil man zu jeder Tages- und Nachtzeit mit ihnen zusammen ist. Man isst, chillt, lacht, feiert, arbeitet und weint zusammen… Es sind verrückte Leute, im positiven Sinn :-). Genauso logisch ist es, dass es auch mal Streit gibt – wie in
einer echten Familie eben. Aber das gehört dazu und am Ende kann man meistens darüber lachen.

https://www.stepin.de/weltneugier/erfahrungsbericht-freiwilligenarbeit-in-suedafrika-till-im-monkeyland/

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Ferien auf der Straußenfarm
www.straussennest.net
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DIE Informationsquelle rund um Eure Reise nach Südafrika
www.sa-reise-forum.de


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